Connecting Homes
Jugendliche aus Deutschland und dem Kosovo erstellen ein Theaterstück, das Verbindungen zwischen den beiden Ländern am Beispiel von Suhareka und Hannover aufzeigt. Dabei werden verschiedene Aspekte wie Tourismus, politische Zusammenarbeit, Handelsbeziehungen, kulturelle Einflüsse und persönliche Beziehungen dargestellt. Sie motivieren damit den Zuschauenden, die bestehenden Verbindungen besser zu nutzen und damit zu stärken.
Das Theaterstück besteht aus einzelnen Szenen, die die jeweilige Beziehung zwischen den beiden Orten anschaulich werden lassen. Die verschiedenen Aspekte werden auf die Ebene einzelner Personen herunter gebrochen. So erzählen Migranten oder Soldaten ihre Geschichten, verhandeln Unternehmer oder Politiker, begegnen sich Freunde oder Liebespaare. Der Zuschauer erhält blitzlichtartig Einblick in die Biographien der Menschen, die die bestehenden Verbindungen tragen und bereits nutzen.
Die Hintergründe zu den existierenden Verbindungen recherchieren die Jugendlichen während eines 10-tägigen Aufenthaltes in Deutschland und eines ebensolchen im Kosovo. Sie führten dabei Interviews mit Universitäten, Politikern, Wirtschaftsvertretern und Migranten. Immer wieder stellten sie die zentrale Frage: "Welchen Nutzen haben Deutschland und der Kosovo aus der Verbindung, die Sie repräsentieren".
Dabei erhalten die Jugendlichen Einblicke in die verschiedenen Felder der internationalen Zusammenarbeit und lernen, Potenziale für weiteren gemeinsame Aktivitäten mit Netzwerkpartnern zu erkennen.

